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Die Handlungsräume der Perspektive München umfassen jeweils die Gebiete innerhalb der Stadt, die sich einerseits besonders dynamisch entwickeln und andererseits einen besonderen Handlungsbedarf aufweisen. Thematisch ist dabei das gesamte Spektrum städtischer Aufgaben und kommunaler Daseinsvorsorge abgedeckt: Soziales, Bildung, Kultur, Wirtschaft, Verkehr, Wohnen, öffentlicher Raum, Sport, Umwelt – alle Bereiche werden analysiert und mittels integrierter Handlungsraumkonzepte miteinander verzahnt. Diese nehmen bereits bestehende Planungen in den Gebieten auf und ergänzen sie um neue Maßnahmenvorschläge, die gemeinsam mit örtlichen Akteur*innen  (Bezirksausschüsse, Bürger,*innen Vereine…) erarbeitet werden.

Für das Modellprojekt des Handlungsraumes „Rund um den Ostbahnhof - Ramersdorf - Giesing“ beispielsweise wurden drei zentrale räumliche Handlungsfelder „Attraktiv durch neue Mischungen“, „Öffentliche Räume und Kerne“ sowie „Lebenswerte und gerechte Quartiere“ festgelegt. Über 120 Maßnahmenvorschläge wurden vor Ort erarbeitet und sollen in den kommenden Jahren konkretisiert und integriert umgesetzt werden. Dieser Prozess beginnt nun auch in Neuperlach.

Das Ziel des Handlungsraumkonzeptes ist es, für Neuperlach und seine Nachbar*innen - Nachbarviertel, -stadtteile und -kommunen wie Altperlach, Waldperlach und Neubiberg - ein integriertes Zukunftsbild zu erarbeiten. Das Handlungsraumkonzept ist nach der Fertigstellung eine Art fachübergreifendes Handbuch für die zukünftige Stadtentwicklung in Neuperlach und Umgebung.

Aktuell ermitteln die Planer*innen alle Herausforderungen und Chancen sowie bereits vorliegende Planungsziele und Projekte. Im Anschluss werden ein Leitbild, Strategien und konkrete Maßnahmen entwickelt. Das alles passiert in engem Austausch mit Stadtverwaltung, Politik und Öffentlichkeit.

 

Weitere Informationen zum Handlungsraumansatz: www.muenchen.de/handlungsraum

Synergien zwischen vorbereitenden Untersuchungen (VU) und integriertem Handlungsraumkonzept

Da es zwischen den vorbereitenden Untersuchungen der Stadtsanierung und der Erstellung des Handlungsraumkonzeptes für Neuperlach ein hohes Maß an räumlicher und inhaltlicher Überschneidung gibt, wurde vom Stadtrat die Kombination der vorbereitenden Untersuchung mit der Erstellung eines Integrierten Handlungsraumkonzeptes beschlossen. Auf diese Weise werden Synergien genutzt und es entsteht ein integriertes Konzept, das sowohl für den Umgriff der vorbereitenden Untersuchungen als auch für den weiter gefassten Handlungsraum gültig sein soll.

So bildet das Untersuchungsgebiet der VU den Kern des Handlungsraumes Neuperlach. Zu erwartende Erkenntnisse und Zielformulierungen aus der VU und der Erstellung des ISEK (Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept) in den sich überschneidenden Bereichen Städtebau, Verkehr, Wohnen und Soziales, Bildung, Gesundheit sowie soziale Infrastruktur und lokale Ökonomie betreffen einen großen Teil des Handlungsraumes. Es sollen größtmögliche Synergieeffekte erzielt werden. Die vorbereitendenden Untersuchungen profitieren von der Betrachtung größerer Verflechtungszusammenhänge, die über das Untersuchungsgebiet hinausgehen, während die detaillierten Ergebnisse der VU bei der Erstellung des integrierten Handlungsraumkonzepts einfließen.