Skip to main content

Mapping Neuperlach - die Tour

Mapping Neuperlach ist ein Videoprojekt über das Leben und die Menschen in Neuperlach. Die Mappingtour ist ein Rundgang durch Neuperlach bei dem Videos auf Hauswände projiziert werden. Begleitet werden die Videoprojektionen durch Informationen des MGS Stadtteilmanagements zur Planungs- und Baugeschichte sowie zu aktuellen Herausforderungen Neuperlachs.

Freitag 12. November 2021
Beginn: 18 Uhr
Ende: 20 Uhr
Treffpunkt vor dem Kulturhaus Neuperlach, Albert-Schweitzer-Straße 62, 81735 München

Neuperlach, vor über 50 Jahren als neuer Stadtteil gebaut, kennen viele Münchner*innen nur vom Hörensagen. Denn die Meisten waren noch nie hier. Dafür kursieren viele Geschichten über den Stadtteil im Südosten der Stadt: Das ist ein sozialer Brennpunkt, hier gibt es nur Hochhäuser, hier möchte niemand wohnen. Woher diese Vorurteile kommen ist nicht klar. Denn mehr als 40.000 Menschen leben in Neuperlach, alt und jung, reich und arm, und trauen sich auch Nachts auf die Straße.

Wie das Leben in Neuperlach wirklich ist, erforschen Bülent Kullukcu und Karnik Gregorian in ihrem Projekt »Mapping Neuperlach«. In Interviews mit Bewohner*innen des Stadtteils kommen die Menschen zu Wort, die Neuperlach wirklich kennen. Es ist hier nicht alles Disneyland, doch eines eint alle Protagonist*innen: Neuperlach ist vielfältig, grün, lebenswert und entspricht nicht den Klischees.

In »Mapping Neuperlach« dienen die Häuserwände des Viertels als topographischen Leinwände für die raumgreifenden Mapping-Projektionen über die Menschen, die in diesen Häusern leben und arbeiten. Wir lassen sie in den Clips zu Wort kommen und so werden sie als Teil eines urbanen Lebens in München sichtbar, der nach unserer Ansicht in der öffentlichen Wahrnehmung sehr unterrepräsentiert ist.

Regie, Film und Sound
Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian

Produktionsleitung
Susannah Perdighe

Technik
Marc Haas

Eine Produktion der Galerie Kullukcu & Gregorian in Kooperation mit Kulturbunt e.V. Dieses Projekt ist gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München